blautopfAm Ortsrand von Blaubeuren sitzt eine Nixe an einem tiefblauen Gewässer und erzählt aus jener Zeit, da die Menschen glaubten, eine höhere Macht würde jeden Tag ein Tintenfass in ebenjenes gießen. Auch galt den Stadtbewohnern dieser kleine See als bodenlos. Nach mehreren Tauchexpedition in den 1960er Jahren war klar: Blautopf und Blautopfhöhle in Blaubeuren sind nicht unendlich, wenngleich die Ausmaße des unterirdischen, teils gefluteten Gangsystems riesig sind. Wissenschaftler schätzen die Blautopfhöhle auf zehn Kilometer im Gesamten. Gut siebentausend Meter sind erkundet. Der Höhleneingang befindet sich am Grund des 21 Meter tiefen Blautopfs und fällt dann rasch auf 42 Meter ab. Dem „normalen“, nicht wissenschaftlich motivierten Besucher bleibt der Zugang zu diesem Naturphänomen verwehrt. Doch entschädigt das Panorama des farbenfroh-romantischen Wassertopfs hinreichend.

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