Das erst seit 1806 zu Bayern gehörende Städtchen wurde gut 500 Jahre lang von den Habsburgern reagiert und geriet deshalb zu Zeiten Napoleons zum Kriegsschauplatz. Der französische Herrscher war selbst zugegen und bezeichnete es im Günzburger Rathaus vor der versammelten Gemeinde als Unglück, zu Österreich zu gehören. Er entzog Günzburg den Status als Hauptstadt Vorderösterreichs. Wer über den Oberen Markt bummelt, merkt nichts mehr von den kriegerischen Auseinandersetzungen und durchwandelt eine malerische, vom Barock geprägte Szenerie. Als Teil des Schwäbischen Barockwinkels wartet man mit entzückenden Patrizierhäusern und ebensolchen sakralen Bauten auf. Im Jahr 2002 eröffnete etwas außerhalb der Häuserzeilen das Legoland seine Pforten. Seither pilgern Familien und auch längst erwachsene Liebhaber der kleinen bunten Bausteinchen nach Schwaben und verleben im rund 50 Hektar großen Freizeitpark eine spannende, verspielte und actionreiche Zeit.

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