kloster_weltenburgNur wenige Flusskilometer bevor die nun mächtige Donau die Stadt Kelheim erreicht, hat sie sich schon vor Jahrtausenden durch eine scheinbar unüberwindbare Felsenmauer gefräst. Genau an ebenjenem Donaudurchbruch gründeten zwei iro-schottische Mönche im Jahre 617 angeblich das älteste Kloster Bayerns. Ob dies tatsächlich der historischen Wahrheit entspricht, darf bezweifelt werden. Fakt ist, dass im 7. Jahrhundert erste christliche Spuren am Donaudurchbruch belegt sind. Sehenswertes Highlight des Konvents ist die Klosterkirche, die von den Gebrüdern Asam prunkvoll, beinahe protzig ausstaffiert wurde. Das berühmte Selbstbildnis von Cosmas Damian Asam lässt sich am Rande des Deckenfreskos ausmachen. Gleich neben dem Gotteshaus lädt die Schenke zum Verkosten einer weiteren Spezialität des Kloster Weltenburg ein: Das Dunkelbier, welches hier seit 1050 gebraut wird, ernannte man bereits mehrfach zum weltbesten seiner Art.

Mehr zur Geschichte des Klosters hat das Haus der Bayerischen Geschichte zusammengetragen