Wassermühle im Heuneburgmuseum - Quelle: Wikipedia

Wassermühle im Heuneburgmuseum – Quelle: Wikipedia

Das in der ehemaligen Zehntscheuer des Klosters Heiligkreuztal untergebrachte Heuneburgmuseum zeigt eine sehenswerte Ausstellung über die keltische Besiedelung der Region. Auf dem 605 Meter hohen Bergsporn über den Fluten der Donau erbaute der in Mitteleuropa heimische Volksstamm im 2. Jahrtausend vor Christus eine erste, noch kleine Wallanlage. Jene stieg 1500 Jahre später zu einem bedeutenden Fürstensitz auf und meint noch dieser Tage für Archäologen und Wissenschaftler ein gigantisches, historisches Rätsel, das es zu lösen gilt. Die museal aufbereiteten Exponate im Heuneburgmuseum lassen Besucher einen Blick in die Hallstädter Kultur werfen und zeugen von den internationalen Handelbeziehungen und dem damit einhergehenden Reichtum der Kelten. Erst 2010 legte das Grabungsteam ein augenscheinliches Fürstengrab frei, in dem Gold und Silber zu Hauf den Weg ins Jenseits begleiten sollten.

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