Gyor_Szechenyi_terGyör ist mit mehr als 130000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt Ungarns. Der slowakische Name der Stadt ist Ráb und verweist auf die Mündung des Flusses Raab in die Donau. Györ hat nicht nur eine barocke Altstadt zu bieten, sondern ist auch mit einem Motorenwerk eines großen deutschen Autoherstellers ein wichtiger ungarischer Industriestandort. Doch davon ist bei einem Bummel durch den Stadtkern nichts zu spüren. Nach Vorbild der Wiener Jesuitenkirche wurde 1633 mit dem Bau der St. Ignatius-Kirche begonnen. Diese gilt neben dem Liebfrauendom aus dem 11. Jahrhundert als wichtiges sakrales Bauwerk der Stadt. In der Stadt sind noch viele Bauwerke mit Elementen aus der Barockzeit und der Renaissance erhalten. Auch an der Uferpromenade der Raab, die gut zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden ist, gibt es noch einige prunkvolle Bürgerhäuser zu bestaunen. Im Nordwesten der Altstadt steht die Bischofsburg, dessen Teile bereist im 11. Jahrhundert gebaut wurden. Der Wohnturm und andere Teile des Bischofspalastes werden heute für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt, können aber auch besichtigt werden.

 

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